Da kann ma' machen was ma' will, da bin i her, da g'hör i hin, da schmilzt das Eis von meiner Seel',
wie von an Gletscher im April. Auch wenn wir's schon vergessen hab'n, i bin dei Apfel, du mein Stamm. So wie dein Wasser talwärts rinnt,
unwiderstehlich und so hell, fast wie die Tränen von an Kind, wird auch mein Blut auf einmal schnell, sag' ich am End' der Welt voll Stolz,
und wenn ihr a wollt', auch ganz alla - I love Party @ TC A, I love Party @ TC A. -
Diese Liebeserklärung kommt ursprünglich bis auf die letzte Zeile von Rainhard Fendrich, aber am 23.5.08 haben sie in dieser Form
über 600 Gäste abgegeben. Leiwand.süffig.südig: es rockte, die Party lockte, es war da absolute Waaahnsinn!
Wo heat des auf, wie wead des weiter gehen, heißt es in einem anderen Austropop-Klassiker vom Ambros.
Das fragen wir uns auch - spätestens nach dieser Party-Orgie in rot-weiß-rot mit austronomischer Stimmung.
Die Schnittlauchbuam meinten es zu wissen bei ihrem überraschenden Gastauftritt: Stoppt die fÖrst party in town um 3 Uhr!
Aber sie hatten die Rechnung ohne die TC-Wirte in ihren Lederhosn und Austria-Shirts gemacht. Die wussten, wie es weiter ging:
Als geschlossener Partyclub, und noch einmal so richtig auf Kante bis zum sonnigen Ende um 8 Uhr.
Dazu noch klimaneutraler, denn im Rockschuppen Clubheim heizte nur noch DJ Malta-Poschi und nicht mehr die
Heizpilzarmada unterm Fallschirm ein. Aber bezüglich des Wetters in den nächsten Jahren sind alle optimistisch:
Die nächste TC-Party an einem 23.5. wird es erst wieder in 152 Jahren geben.
Und was soll's: Rechtzeitig zum Event meldete ja sich die rote Österreicher-Marie bei bayerisch weiß-blauem Himmel nach einer Woche
Tristesse zurück. Salzburger Schnürlregen beim Abfeiern hätte wohl am ehesten die am weitest angereisten Partygäste,
unsere Londoner Patchwork-Familie, emotionslos gelassen. Sie, Austria und unser Balkangrill brachten dieses Mal die internationale
Note ins Spiel. Dass Sex sells, wissen wir spätestens seit der PR-Kampagne mit den Oben-ohne-Bartänzern und dem grandiosen
Schnappschuss von 2007. Zuverlässigen Quellen zufolge soll das auch Abensberger Tiger-Ladies in der zweiten Lebenshälfte angesprochen haben.
Überhaupt gab es einen PR-Quantensprung: Weg von den trashigen Gelb-Flyer hin zu rot-weiß-rote Hochglanzplakate und
Riesenbanner am Regensburger Turm. Der erstmals erfolgte Brauereiwechsel vom Otten- zum Hofbräu machte es möglich.
Und dennoch blieb die Party liebevoll chaotisch: angefangen von der hemdsärmeligen Bettlakenwerbung auf der Anlage über die improvisierte
innovative Lösung, viel zu wenig Touch Down aus Bierfässern zu pumpen, bis hin zur Dunkelziffer mit dem TC-Stempel (Insider).
Die TC A-Bar als Partynukleus, die erstmalig geöffnete TC Lounge in der Männerumkleide und die JU-Bar wappnen sich jetzt schon
für das kleine Jubiläum in 2009. Denn nach der TC-Party ist vor der TC-Party, und die Messlatte ist hoch: denn bisher war die
nächste TC-Party immer die noch bessere!  

Impressionen von Umsonst & Draussen IV

Fotos auf unsereZone.de (extern)